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BLUE RHYTHM:




Ausgabe Herbst 1998:
Mehr down home klingt "Carolina Blues", wo Guitar Slim und Jelly Belly sich als musikalische Verwandte von Brownie McGhee entpuppen. Klassischer akustischer Gitarrenblues von 1944
(Uli Lemke)





Ausgabe Herbst 1999:
K.C. Douglas und sein "Mercury Blues": Mit Band spielt er den Titel auch mal elektrisch ein, was von David Lindley oder Alan Jackson nachgemacht wurde. Die CD enthaelt abgespeckte Varianten zum Blues, wie er heute noch in Mississippi gespielt wird.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2000:
Songster Mance Lipscomb stellt auf "Live! At The Cabale" sein breites Repertoire von Folk, Blues, Gospel, Kinderliedern und Rags vor, groesstenteils aufgenommen 1964 in einem Club im kalifornischen Berkeley. Das wandelnde Lexikon erzaehlt zwischendurch ein paar nette Geschichten und unterhaelt kurzweiliger als manche seiner Zeitgenossen, die in den Studentenkneipen die Roots am Leben hielten.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2002:
Als Arhoolie-Chef Strachwitz die erste Produktion aus der bis dato in weissen Kreisen unbekannten House Of God Chruch vor fuenf Jahren auf den Markt brachte, ahnte er nicht, was er da lostrat: Slide-Freaks wie Ry Cooder oder David Lindely waren baff. Die Brueder und Schwestern in Gott schlagen sich bestens auf der "On Tour"-Scheibe (ebenfalls Arhoolie: 503), weil da Bekehrung live dokumentiert ist und der Papst lernen koennte, wie man den Vatikan in Schwung bringt. "Holidays" ist schlichtweg eine Weihnachtsplatte, geeignet fuer alle, denen James Last und all die Haendels zu doof sind. Aber "Stille Nacht" auf der Pedal Steel? Switch over to Allah, baby.
(Uli Lemke)





Ausgabe Sommer 20001:
Eine weitere grandiose Aufarbeitung alter Schaetze leistet Francis Falceto mit seiner Reihe "Ethiopiques" fuer aethiopien: Volume 9 fokussiert den aethiopischen James Brown, "Alemayehu Eshete". Zu funky treibenden Rhythmen, schraegen Saxes und viel Scream & Shout des "Godfathers of Addis-Soul" aus den Jahren 1969 bis '74 serviert Falceto hervorragend recherchierte Hintergruende.
(Uli Lemke)





Ausgabe Sommer 2000:
Wer einen guten Produzenten hat, macht ein gutes Album: Workaholic Magic Slim fuehrt dank Dick Shurman seinen Blues auf die Substanz zurueck - Verbeugung vor Hound Dog Taylor, Chuck Berry und Muddy Waters, ungehobelte Gitarre mit bissigem Ton, und die Frau soll ihn bloss nicht betruegen. Slims schwarzes Quartett haengt noch immer in den Swamps des Suedens, auch wenn es schon laengst in Chicago und anderswo zu Hause ist.
(kp)





Ausgabe Sommer 1999:
Quer durch allle Stile belegen die Doppel-CDs unter dem Reihentitel "Roots Of Rock 'n' Roll", dass Rockmusik immer gern bei alten Vorlagen geklaut hat und die wahren Helden eigentlich Blind Lemmon Jefferson oder Henry Thomas heissen. Selbst Kenner koennen bei der wilden Zeitreise noch einiges entdecken!
(Uli Lemke)





Ausgabe Sommer 2001:
Die Aufnahmen aus den Jahren 1986 - 93 zeigen den Meister des Trance-Blues von seiner urspruenglichsten Seite. Zum Teil vom Harmonica-Mann Jon Morris begleitet, spielt Burnside seinen ganz eigenen Country-Blues, gepowert mit Schoten aus dem Lager von Howlin' Wolf. Genauso authentisch wie Watkins, aber mit mehr Biss zeigt uns R.L., warum er zum Mittelpunkt eines neuen Trends wurde.
(um)





Ausgabe Fruehling 2000:
Im Tango-Boom fallen zwei Scheiben auf, nicht nur, weil sie selten mit argentinischem Schieber flirten: "Tangolar" stellt den Bel Ami des tuerkischen Tango vor. Ibrahim oezguer hiess der Held, dessen samtige Stimme in den vierziger Jahren besonders das weibliche Publikum dahinschmelzen liess.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2000:

(wk)





Ausgabe Fruehling 2002:
Eine zweite Scheibe zu dem Werk der erotischen Stimme von Maria Tanase wurde lang erwartet. Auf "Ciuleandra" bringt die rumaenische Piaf wieder faszinierende Melancholie. Ein Tip fuer Hoerer, die auf laszive weibliche Stimmbaender stehen.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2002:
Der Saenger und Gitarrist Carlo Faiello folgt den Spuren jener Taenze rund ums Mittelmeer, die heute meist touristisch ausgeschlachtet werden, doch urspruenglich auf tiefe, ekstatische Weise die Verbundenheit des Menschen mit der kosmischen Harmonie feierten. Die zwoelf Titel des Albums, meist im neapolitanischen Dialekt gesungen, verbinden archaische Tanzrhythmen aus Sueditalien, Nordafrika und Griechenland mit einer farbenpraechtigen Instrumental-Begleitung zu einem neuen Ganzen, das ganz modern wirkt und wirklichen Trance-Charakter hat.
(ch)

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