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JAZZTHETIK:




Ausgabe Sep 97:
Der Bluesmann aus Louisiana, der neben Skip James, Joseph Spence und John Lee Hooker zu den grossen Originalen der Bluesgeschichte gezaehlt wird. Zu recht, denn Williams sprengte alle gaengigen Bluesschemata und fuehrte ihn auf das zurueck, was der Blues am allerehesten war: eine Haltung und keine Abfolge von Akkorden. Alle seine Alben bezeugen das hohe musikalische Niveau dieses Musikers. Beide CDs (Vol. 1 + 2) enthalten als Reissue einerseits Aufnahmen noch aus dem Gefaengnis und die ersten nach seiner Freilassung, aber auch jeweils einige bislang unveroeffentlichte Titel plus Material aus den siebziger Jahren. Absolut faszinierend, hypnotisch eben!
(Adrian Wolfen)





Ausgabe :
Jimmy Rogers spielte einst mit Muddy Waters und Little Walter. Er gehoert zu den legendaeren Gestalten des Nachkriegsblues in Chicago. Auf dieser jetzt veroeffentlichten Session aus den Jahren 1983/84 mit dem Mundharmonikaspieler Rod Piazza hoert es sich so an, als spiele Rogers wieder mit seinen alten Kumpels aus der Muddy Waters Band zusammen, alle sind ungemein spielfreudig, es gibt nichts, was an diesen Aufnahmen auszusetzen waere. Das Ding macht Spass!
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Okt 99:
Pee Wee Crayton machte einst, in den vermeintlich guten alten Zeiten, als T-Bone-Walker-Epigone von sich reden. Selbst das schwaechste Solo Craytons hat letztlich noch mehr zu bieten als das flinkeste Fingerspiel seiner Epigonen.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Sep 99:
Fuer "Rising Son" hat sich der Legendenspross (er ist der Sohn von Mudddy Waters) der Mitarbeit altgedienter Muddy-Waters-Mitstreiter wie Paul Oscher, Pinetop Perkins, Bob Stroger, Willie Smith und Bob Margolin versichern koennen. Interessant wird's in den Momenten, wo der Waters-Sohn nicht versucht, seinen Vater nachzuahmen. Wenn aus dieser Ecke mehr kommt, dann kann der junge Bill wirklich noch big werden.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Okt 99:
Adams ist ein schwarzer Gitarrist, der in den fuenfziger Jahren mit eleganter Sessionarbeit Furore machte und in den Sechzigern hinter den Crusaders und den Jacksons Five zu hoeren war. Sein Vorbild heisst B.B. King, und der spielt auch bei zwei Titeln seines lang erwarteten Albums mit. Entsprechend seiner Karriere und seinem Vorbild besteht sein Album aus leicht angefunkten Songs mit zurueckhaltender, fluessig-jazziger Gitarrenarbeit und einer angenehmen, souligen Stimme. Behutsam eingesetzte Blaeser verfeinern ein superbes Werk.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Apr 01:
Dem New Orleans Funk ergeben, bluesgetraenkt durch die Schule von Son House, ist Mooney das Raueste, rhythmisch Aggressivste, was der Slidegitarre passieren konnte. Auf "Gone To Hell" spielt Mooney sich frei von allen Daemonen und Strukturen: er war selten besser.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Okt 01:
Deborah Coleman ist der Star an der E-Gitarre, und laesst es deshalb ordentlich krachen. Ihr kleines Ensemble tritt homogen auf, und das Tolle an ihrem Album im Vergleich zum vorangegangenen ist, dass diesmal so gut wie jeder erinnerungswuerdig mit einer Hookline aufwartet. So kann die Frau ihrem Ruf als junge Hoffnungstraegerin des Blues vollkommen gerecht werden.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Sep 02:
Eine gute, typische Mooney-CD; wer andere Alben von ihm kennt, wird dieses als gute Ergaenzung schaetzen.
(Adrian Wolfen)





Ausgabe Feb 01:
Michel Cusson, bekannt durch die kanadische Fusion-Supergroup UZEB, erfuellte sich mit dieser Platte einen Traum: ein Projekt, das von anderen Musikwelten beeinflusst ist."Camino" hat Atmosphaere, und Cusson erweisst sich als ein phantastischer Gitarrist in allen Lagen. Fuer alle, die musikalische Weltreisen moegen und sich nicht auf ein Land oder einen Kontinent festlegen wollen.
(Angela Ballhorn)





Ausgabe Sep 99:
Der dicke weisse Bluesgitarrist Popa Chubby hat fuenf weitere Gesinnungskumpanen aufgetan. Big Ed Sullivan, James Tillson, Arthur Neilson, Matt Smith und Bobby Carson, allesamt Meister der Gitarrenzunft, beackern das weite Feld zwischen Freddie King, Dick Dale und Link Wray, allerdings mit Eigenkompositionen. Die Gitarrengoetter und die Vaeter werden's dankend hoeren und ihren Spass haben mit diesen rockig-bluesigen Gitarrenexkursionen. Superber Familienspass, auch fuer Kids!
(Adrian Wolfen)





Ausgabe :
Trenet stieg nach der Militaerzeit 1937 zum gefeierten Solo-Poeten auf, der der Balance zwischen Debussy-Kunstlied-Tradition und Django-Schwung einen ersten Fruehling bescherte; und mit seinen Klassikern wie "Je chante" und "Biguine Bango" nicht nur Chevalier ins zweite Glied befoerderte, was die Verkaufszahlen angeht. Mit welchen Feingefuehl u.a. S. Grapelli und D. Reinhardt die Bitterkeit hinter der angenehmen Vertraeumtheit hervorkitzelt, deutet auf das Potential hin, das Trenets Lieder zu zeitlosen Folien macht.






Ausgabe 2000-02:
"Kris Wiley wird als neuer weiblicher Gitarrenstar gehandelt. Tatsaechlich spielt sie eine gute, an Albert King und Albert Collins orientierte, sehr kontrollierte und artikulierende Gitarre, wird sie von einer kompetenten Band unterstuetzt, hat sie eine sehr schneidende, frische und klare Stimme und ueberzeugt mit frischem Songmaterial. Ziemlich grossartig!"
(A.Wolfen)

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