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BLUE RHYTHM:




Ausgabe Fruehling 2002:
Herrlich nostalgisch geht es zu auf "Region Matancera", wo der zu Unrecht vergessene kubanische Saenger, Tres-Spieler, Gitarrist und Komponist Cheo Marquetti zwischen Son und Guajira alle Register zieht. Zwischen 1955 und 1957 wurden die 21 Songs des Albums aufgenommen, die nicht nur manchen Ibrahim Ferrer-Fan begeistern duerften.
(Uli Lemke)





Ausgabe Sommer 20001:
Eine weitere grandiose Aufarbeitung alter Schaetze leistet Francis Falceto mit seiner Reihe "Ethiopiques" fuer aethiopien: Volume 9 fokussiert den aethiopischen James Brown, "Alemayehu Eshete". Zu funky treibenden Rhythmen, schraegen Saxes und viel Scream & Shout des "Godfathers of Addis-Soul" aus den Jahren 1969 bis '74 serviert Falceto hervorragend recherchierte Hintergruende.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2000:
Im Tango-Boom fallen zwei Scheiben auf, nicht nur, weil sie selten mit argentinischem Schieber flirten: "Tangolar" stellt den Bel Ami des tuerkischen Tango vor. Ibrahim oezguer hiess der Held, dessen samtige Stimme in den vierziger Jahren besonders das weibliche Publikum dahinschmelzen liess.
(Uli Lemke)





Ausgabe Fruehling 2000:

(wk)





Ausgabe Fruehling 2002:
Der Saenger und Gitarrist Carlo Faiello folgt den Spuren jener Taenze rund ums Mittelmeer, die heute meist touristisch ausgeschlachtet werden, doch urspruenglich auf tiefe, ekstatische Weise die Verbundenheit des Menschen mit der kosmischen Harmonie feierten. Die zwoelf Titel des Albums, meist im neapolitanischen Dialekt gesungen, verbinden archaische Tanzrhythmen aus Sueditalien, Nordafrika und Griechenland mit einer farbenpraechtigen Instrumental-Begleitung zu einem neuen Ganzen, das ganz modern wirkt und wirklichen Trance-Charakter hat.
(ch)





Ausgabe Fruehling 2003:
Ganz auf Tangos und Milongas von Astor Piazzolla hat sich der argentinisch-uruguayische Dreier Trioplatense gestuerzt. Juan Lucas Aisemberg (Viola), Hugo Aisemberg (Piano) und Diego Zecharies (Bass) begegnen den beruehmten Kompositionen in intimer Besetzung, aber mit offenem Visier. So lassen sie Elemente aus der Klassik, aus Funk und Swing in ihre Interpretationen einfliessen und verzieren sie auch noch mit feinen Improvisationen. Diese Klaenge sind voller Dramatik, Musikalitaet und Klasse.
(cg)





Ausgabe Herbst 1999:
Wer mal eine schoene Show, live in einem "echten" Chicagoer Blues-Club aufgenommen, hoeren moechte, ohne dass es audiophil klingen muss, liegt mit Bobby King richtig. "Chaser" zeigt den Gitarristen und Saenger mit kleiner Band und ohne Maetzchen, dafuer aber viel Soul im Blues.
(Uli Lemke)





Ausgabe Herbst 1999:
Die Synthese gelingt den Daenen bei ihrem vierten Album, fuer das sie sich auf mehreren Stuecken Unterstuetzung am Gesang geliehen haben: Naze Botan und Lalita Mathur liefern mit ihren stimmlichen Arabesken die richtige Wuerze fuer das schwungvolle Album, welches die Klassik des Orients aufs beste respektiert.
(wg)





Ausgabe Sommer 1999:
Nordafrikanische Klaenge haben seit den Rai-Hitlieferanten Khaled oder Cheb Mami noerdlich des Mittelmeeres ihren Exotenstatus verloren. Haroun Rachids Lieder gehoeren jedoch in eine ganz andere Kategorie: Er verwoehnt die Ohren mit einschmeichelnd fusionierter, am Schnittpunkt Europa / Asien entstandener, andalusisch-arabischer Musik.
(mai)





Ausgabe Sommer 1999:
Das Soloalbum des ehemaligen Amon-Dueuel- und Embryo-Gitarristen Chris Karrer, virtuos mit Flamenco-Gitarre, Oud und Rubab intoniert, bezaubert durch Schlichtheit. Mit kreativer Phantasie und gekonnten Improvisationen im traditionellen Stil der Ursprungslaender dieser drei Instrumente beruehrt er das Herz nicht nur von Akustik-Fans.
(mai)





Ausgabe Sommer 2000:
Orientalische Musik hat laengst auch bei abendlaendischen Musikern ihren festen Platz gefunden. Nicht immer sind die grenzueberschreitenden Begegnungen allerdings so ueberzeugend wie bei diesen beiden Ensembles (Oriental Moods sowie Salsabil: Spirit Of The Moment - Oriente U 2024), in denen jeweils europaeische und orientalische Musiker gemeinsam spielen. Die in Daenemark beheimatete Formation Oriental Moods verbindet in einer treffsicheren, subtilen Mischung Musiktraditionen von der Tuerkei bis Afghanistan mit westlichen, vor allem jazzigen Einfluessen. Die CD ist eine Zusammenstellung ihrer ersten beiden, bei uns nie erschienenen Alben. Dazu gibt es zwei wunderschoene Lieder mit einer kurdischen Saengerin und Live-Mitschnitte.
(ch)





Ausgabe Fruehling 2002:
Eine zweite Scheibe zu dem Werk der erotischen Stimme von Maria Tanase wurde lang erwartet. Auf "Ciuleandra" bringt die rumaenische Piaf wieder faszinierende Melancholie. Ein Tip fuer Hoerer, die auf laszive weibliche Stimmbaender stehen.
(Uli Lemke)

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